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Der Piton de la Fournaise

Definition & Geschichte
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Ich als Tourist
Vukanausbrüche seit 2007
Lavatunnel Besichtigen!
Nützliche Adressen & Links





« Lo volcan i pet' oté! »
"Der Vulkan pupst gerade!"





Definition &Geschichte

Die Entstehung der Insel Réunion ist einem "Hot Spot" vor 2 bis 3 Millionen Jahren zu verdanken.

"Vulkane über „Hot Spots“ (auch Plume oder Plutone genannt) sind selten, da es weltweit zurzeit nur etwa 40 eindeutig bestimmte „Hot Spots“ gibt. Ein „Hot Spot“ ist ein über geologische Zeiträume als nahezu ortsfest anzusehender Aufschmelzungsbereich im Erdmantel unter der Lithosphäre. Die Lithosphärenplatten schieben sich durch plattentektonische Mechanismen, während langer Zeiträume über einen „Hot Spot“ hinweg. Es bilden sich perlenschnurartig hintereinander neue Vulkane, so als würden sie sich durch die Kruste hindurchschweißen. Bekanntestes Beispiel sind die Hawaii-Inseln." Quelle: Wikipedia

Laut der "Vulkan Expeditionen International" (kurz VEI) ist "dieser Hot Spot gewissermaßen stationär, während die indische Ozeanplatte in den vergangenen Millionen von Jahren in einem Bogen nach Nordwesten gewandert ist. Somit ist Réunion das jüngste Produkt dieses regelmäßig Lava an die Oberfläche fördernden Hot Spots."

Reunion ist für zwei Vulkane bekannt:
- Der "Piton des Neiges" (3.070,5 m hoch) ist der älteste und "schlafende". Er ruht seit ungefähr 20.000 Jahren und sieht heutzutage wie ein normaler Berg aus. Nun stellt er den höchsten Punkt Reunions dar, von dem es möglich ist, bei gutem Wetter die Nachbarinsel Mauritius zu sehen.
- Der "Piton de la Fournaise" (2.631 m hoch) ist seit ungefähr 380.000 Jahren einer der aktivsten der Welt und ist ein klassischer Schildvulkan. Schildvulkane sind flache Vulkane, die tief unter den Meeresspiegel reichen können. Sie fördern keine vulkanischen Lockermaterialien an die Erdoberfläche. Der Lavastrom schießt jedoch mit rund 50 km/h in die Höhe.

Schöne Wanderwege führen zu diesen zwei Spitzen. Ebenfalls sind zu sehen: die den "Piton de la Fournaise" umgebende Mondlandschaft, die Lavastraßen in der Nähe von der Stadt Sainte-Rose, deren von der Lava verschonte Kirche (ein Zeichen Gottes?), und die "Vierge au Parasol", die Jungfrau, die "immer gesund und munter" vor Ort bleibt.
Schöne Bilder befinden sich in unserer Rubrik "Bildergalerie".

Natürlich bleibt jede Eruption eine Sehenswürdigkeit, die man egal ob nachts oder tagsüber unter der Beachtung der Sicherheitsanweisungen nicht versäumen sollte.

Siehe die Rubrik "Ich als Tourist".

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Webkameras

- www.randopitons.re
- fournaise.ipgp.fr

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Ich als Tourist

- Artikel "Vulkan auf La Réunion bedenkenlos besuchen" im Südkurier vom 08.05.2007

Jede Eruption bleibt eine Sehenswürdigkeit, die man egal ob nachts oder tagsüber nicht versäumen sollte.
Nachts ist die leuchtend rote Magma ein echtes Spektakel - sogar der Himmel wird rot!
Die Landschaft passt den Beschreibungen der Hölle, wie sie in Büchern zu lesen ist...

Tja, man kann tatsächlich sehr dicht rankommen.
Meistens fließen die austretenden Lavas vergleichsweise ruhig ab.

Aber Achtung: Die Sicherheitsanweisungen müssen eingehalten werden!
Der Weg um den Krater wird dann gesperrt, und Wanderwege in der Nähe sind für die Öffentlichkeit gesperrt.

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Vulkanausbrüche seit 2007

Februar 2015:

www.pravda-tv.com berichtet:
"Originalmeldung: der Vulkan Fournaise auf der Insel La Réunion ist heute Vormittag (04.02.) ausgebrochen. Gegen 11 Uhr Ortszeit wurde ein plötzlicher Anstieg der Seismik beobachtet, nachdem sie seit Sonntag kontinuierlich angestiegen war. Schlechtes Wetter verhindert visuelle Beobachtung des Geschehens, doch die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich an der Südflanke des Krater-Kegels Dolomieu eine Eruptionsspalte geöffnet hat. Wie groß der Ausbruch ist, lässt sich derzeit nicht sagen. Wanderer, die in der Caldera unterwegs waren, berichten von rumpelden Geräuschen, haben aber wegen Nebel nichts gesehen.
Der Zugang zum Vulkan wurde großräumig gesperrt."

www.vulkane.net ist auch tagesaktuell:
"Das Observatorium meldete gestern, dass die Eruption weiter geht. Allerdings wohl auf sehr schwachem Niveau. Der Tremor ist ebenfalls sehr gering und es wird nur wenig Lava gefördert. Wahrscheinlich gibt es Lava-Spattering (Sprotzen) an den kleinen Kegeln auf der Spalte. Nebel verhindert visuelle Beobachtungen."

In den reunionesischen Medien:

- Auf Clicanoo: "Météo d’apocalypse sur l’éruption" (08.02.15)
- Auf Imazpress: "Le volcan continue de couler (08.02.15)

Ende der Eruption am 16 Februar 2015.

2008-2014

Der Ausbruch im Juni 2014 dauerte nur 24 Stunden.

Seit dem letzten großen Ausbruch im Jahr 2007 waren die Eruptionen vergleichsweise klein.

April 2007:

- Artikel "Teuflische Schönheit eines Vulkanausbruchs " auf DerStandard.at vom 7. April 2007
- Artikel "Unerwartet starker Ausbruch auf La Réunion" auf Faz.net vom 6. April 2007

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Lavatunnel besichtigen!

Den Vulkan auf eine andere Art erkunden!

Ilereuniontourisme hat auf dem Forum von www.tripadvisor.de gepostet:
Der Vulkan « Piton de la Fournaise » mit seinem Aussichtspunkt « Pas des Bellecombe » ist mittlerweile weltweit bekannt. Seit dem letzten Jahr (2011) haben Sie die Möglichkeit, den Vulkan auf eine andere Art zu erkunden. In Begleitung eines ausgebildeten Höhlenforschers können Sie eine Höhlentour unternehmen und die Lava-Tunnel besichtigen. Der Lava-Fluss in Sant-Philippe, der beim großen Ausbruch von 2007 entstanden ist, bietet durch die neu erschlossenen Lavatunnel eine einzigartige, neue Sichtweise."

Eine Tour dauert 2,5-4 Std. und kostet 50-65€ (Ausrüstung inkl.).

Unsere Erfahrung:

Mein Bruder hat mir zu meinem 40. Geburstag (Juni 2014) eine Lavatunnelbesichtigung geschenkt. Sie wurde von dem Fremdenverkehrsamt Reunion-Ost und Herrn Julien Dez (Höhlenforscher) organisiert.

Am Treffpunkt werden wir mit Fruchtsäften aus frisch gepressten tropischen Früchten und reunionesischem Kuchen empfangen. Danach fährt uns der von Fremdenverkehrsamt bestellte Bus zum Start des Wanderwegs.
Ausrüstungen werden verteilt und die Höhlenforscher geben Erklärungen und Anweisungen.

Dann geht es los. Wir bleiben alle zusammen. An manchen Orten müssen wir uns bücken oder auf allen Vieren kriechen. Drinnen sieht es fantastisch aus. Nach einer Stunde haben wir uns eine Pause gegönnt. Die Lampe auf unseren Helmen haben wir ausgeschaltet. Es herrscht reine Stille. In der Dunkelheit hat eine reunionesische Band angefangen, eine Geschichte in der tradionnellen Art (also mit Musik untermalt) zu erzählen. Danach hat sie gesungen.

Schließlich machen wir uns wieder auf den Rückweg. Als aus dem Tunnel emporklettern, bricht die Dämmerung aus. Es ist Vollmond! Das Mondlicht spiegelt sich auf dem Meer. Je nach Saison kann man sogar Wale sehen! Draußen warten außerdem ein Punsch und Chips auf uns. Langsam kehren wir zurück zum Treffpunkt. Dort wartet eine Band auf uns, die Maloya für uns spielt. Das Büffet besteht aus 3 Gängen (mit mehrfacher Auswahl pro Gang) und ist schön dekoriert. Man konnte sich schön mit den anderen unterhalten.

Weitere Angebote auch auf:
- www.itravel.de
- tunnelsdelave.re

Alternativ (oder zusätzlich) zum Lavatunnel:

Unsere Erfahrung:

Claus, Deutscher und Betreiber von Gandalf Safari Camp, interessiert sich sehr für den Vulkan. Gern teilt er Informationen und Tipps mit, wenn man zum Vulkan wandern möchte, oder führt Euch persönlich hin im Rahmen seiner von ihm organisierten Exkursionen.

Gern könnt ihr dazu auf unserem Forum beitragen!

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Nützliche Adressen & Links

- Observatoire volcanologique du Piton de la Fournaise (OVPF):
14 RN 3 - 27ème km - 97418 Plaine-des-Cafres
Tel: 00262 2 62 27 52 92, Fax: 00262 2 62 59 12 04
Telefonische Ansage: 00262 2 62 27 54 61
www.ipgp.fr/fr/ovpf/actualites-ovpf

- www.fournaise.info
- www.vulkane.net
- Wikipedia

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